Lebenslauf

2022 bis 2025: Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung 6 „Öffentliche Gesundheit“ im Bundesministerium für Gesundheit in Bonn und Berlin

 

Leitung der Abteilung mit drei Unterabteilungen und 15 Referaten, Abstimmungsprozesse innerhalb der Bundesregierung und Bund-Länder-Koordinierungen, Fachaufsicht über das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung/Bundesinstitut für Öffentliches Gesundheitswesen 
Schwerpunkte:  Gesetzgebung und Verordnungen (u.a. Infektionsschutzgesetz, Gesetzentwurf zur Stärkung der Öffentlichen Gesundheit, Gesundheitssicherstellungsgesetz, Trinkwasserverordnung), Internationaler Erfahrungsaustausch, Bewältigung der COVID-19 Pandemie, Prävention und Gesundheitsförderung, Nachhaltigkeit, Klimawandel & Gesundheit, Digitalisierung, Public Health-Forschung, Antibiotikaresistenzen, Surveillance-Systeme, One Health.
 
2014 bis 2022: Leiterin der länderübergreifenden Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

Leitung des Akademiebetriebs an den Standorten in Düsseldorf und Berlin, Sicherstellung der inhaltlichen Qualität und Modernisierung von Lehrangeboten, Erweiterung von sechs auf dreizehn Trägerländer, Einwerbung von Finanzmitteln, Aufbau und Pflege von Kooperationen, Organisation und Vorsitz der Prüfungskommissionen für die akademischen und nicht akademischen Fachberufe in den Gesundheitsämtern (ÄrztInnen, ZahnärtzInnen; ApotherInnen, HygienekontolleurInnen, Sozialmedizinische AssistentInnen.

 

2012 bis 2014: Abteilungsleiterin „Gesundheit und Pharmazie“ im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Rheinland-Pfalz

Schwerpunkte: Recht der Heilberufe, Koordinierung und Fachaufsicht über die Gesundheitsämter, Landesprüfungsamt für Studierende der Medizin, Pharmazie und Psychotherapie, Überwachung der Apotheken, Arzneimittel- und Medizinprodukte, Reorganisation der Ämter für soziale Angelegenheiten in Rheinland-Pfalz.

 

2002 bis 2012: Leiterin des Gesundheitsamtes im Landkreis Ahrweiler

Koordinierung von Gesundheitsversorgung und Gesundheitsschutz im Landkreis Ahrweiler, Aufbau und Geschäftsführerin der landesweit ersten Kreispflegekonferenz im Landkreis Ahrweiler, Gastreferentin an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler - AKNZ (heute Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung- BABZ).

 

1998 bis 2002: Angestellte Ärztin im Gesundheitsamt im Landkreis Ahrweiler

Amtsärztliche Untersuchungen, Wahrnehmung von Aufgaben des Infektionsschutzes, Gesundheitsberatung und Prävention, Kinder- und Jugendmedizin, Sozialpsychiatrischer Dienst, Erstellung medizinischer Stellungnahmen und Gutachten.

 

1994 bis 1998: Assistenzärztin Innere Medizin und Chirurgie im Krankenhaus Maria Stern Remagen

Ärztliche Tätigkeiten im Bereich Innere Medizin und Chirurgie, Tätigkeit als Notärztin im Rettungsdienst, Zusatzweiterbildung Notfallmedizin der Ärztekammer Nordrhein.

 

Akademischer Werdegang

2001: Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen
2009: Abschluss des Studiums „Public Health, Zusatzstudiengang Gesundheitswissenschaften und Sozialmedizin (MPA)“ der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1993: Promotion über das Thema „Die Behandlung der andrologischen Sterilität durch homologe intrauterine Insemination“ bei Prof. Klaus Diedrich,   Universitätsfrauenklinik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1992: Approbation als Ärztin, Ärztin in Klinik und Praxen in verschiedenen medizinischen Fachgebieten (Gynäkologie, Urologie, Anästhesie, Allgemeinmedizin); Abschluss des Studiums der Humanmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
1983 bis 1989: Auslandsaufenthalte während des Studiums in Frankreich, Spanien und der Schweiz

 

Ehrenamtliches berufspolitisches Engagement

2009 - 2022: Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
Berufspolitische und fachliche Interessensvertretung der Gesundheitsämter, insbesondere während der Pandemie gegenüber Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit, Zentrale Ansprechpartnerin des ÖGD gegenüber den Medien, Organisation des jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Kongresses